Eine grauenhafte Nacht, der Entzug und der Freitag..

..und so sitze ich hier nun, kurz nach dem Aufstehen mit unendlicher Angst vor dem heutigen Tag..dafür auch noch total unausgeschlafen und die ersten Entzugserscheinungen sagen auch schon hallo..

Das kein Weg daran vorbeiführt das Lorazepam bis zum Start der Tagesklinik abzusetzen weiß ich ja eigentlich schon seit Monaten..aber ich habe es bis jetzt einfach nicht geschafft..aber nun muss es sein..heißt anstatt 3mg pro Tag gibt es heute maximal 1,5mg für mich, besser wären 1mg (gestern waren es 1,5mg glaube ich).
Um das auszuhalten und um vom Alkohol wegzukommen habe ich gestern ziemliche 'Hammerdinger' von meinem Arzt zum Einschlafen bekommen...leider gingen die voll nach hinten los...da ich schon was getrunken hatte nahm ich letzte Nacht erstmal nur eine Halbe...war um halb 6 wieder wach..nahm die zweite Hälfte...war um halb 9 wieder wach..und seitdem gingen immer nur wieder wenige Minuten schlafen..und immer wieder mit sehr vielen Träumen...bis ich dann nun einfach aufgestanden bin, in der Hoffnung vielleicht doch noch etwas Hoffnung oder Kraft von meiner Freundin zu bekommen...bisher Fehlanzeige..

Sie trifft sich ja heute mit ihrer Freundin...mein Kopf lässt es aber nicht zu..es muss wieder der andere sein..
Aber was soll ich dazu noch schreiben..mein Herz ist so zerdrückt wie noch nie zuvor..

Dazu kommt noch, dass ich wieder mal (auf meinem Wunsch hin) ein neues Medikament bekomme. Dabei handelt es sich wieder um so ein Medikament was man theoretisch 50 Jahre nehmen kann, eben als kleine Unterstützung die allgemeinen Depressionen etwas mehr unter Kontrolle zu haben...Problem daran ist, dass ich auch hier das alte Medikament absetzen und das Neue schleichend steigernd einnehmen muss...
Für alle die noch nicht lange dabei sind:
Es fing im Juli mit Doxepin an, ich spürte nach Wochen nur eine leichte bis keine Wirkung (damals wirkte das Lorazepam auch noch...).
Ab Anfang Oktober stieg ich dann um auf Opipramol, wo der Umstieg auch schon die reine Hölle war.
Und nun steige ich nach fast zwei Monaten wieder um, auf ein neues Medikament namens Mirtazapin, das geht dann ab heute Abend los...heute und gestern Abend habe ich bereits nur eine halbe Opipramol genommen, um den Umstieg schon mal vorzubereiten...
Und ich spüre jetzt schon so sehr die Nebenwirkungen von dem Entzug vom Opipramol und vom Lorazepam..

Für alle die noch nie entzügig von Tabletten waren - Dir ist grundsätzlich schlecht, man muss sich aber (bis jetzt) nicht übergeben (ich hoffe es bleibt so...). Man hat grundsätzlich Magenkrämpfe, und damit meine ich keine Bauchschmerzen sondern richtige Krämpfe, als würde sich der komplette Magen zusammenziehen. Dazu kommt noch ein ständiges Zittern, und natürlich die fehlende Wirkung..wodurch alles andere wieder viel unerträglicher wird und der Drang tagsüber zum Alkohol zu greifen bei mir wieder steigt...und heute ist erst der erste bzw. zweite Tag..und mein Körper bekommt ja noch was..ich traue mich fast gar nicht weiter herunterzugehen..

Nun gerade setzt es bei mir auch schon wieder aus...die Schmerzen werden unerträglich und die Angst vor dem heutigen Tag ist ins Unermessliche gestiegen..ich hoffe so sehr, dass der liebe Gott mir heute ganz besonders beistehen wird, und vielleicht verhindern wird, dass sie wieder fremdgeht...ich bete dafür und breche in Tränen aus...

...vieso...

25.11.16 11:53

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