Der erste Termin...

...zur neuen Therapie; zur ersten "richtigen" Therapie.
Nachdem ich vor knapp 1 1/2 Jahren wöchentlich einen Termin bei einem Psychologen hatte (was mir wenig - gar nicht geholfen hat), ist dies nun der erste Schritt in eine ähnliche Richtung, nur diesmal habe ich mir vorgenommen, auf den langjährigen Rat vieler Ärzte zu hören und es mit einer Tagesklinik zu versuchen.
Ein Leben ohne meine Medikamente ist für mich ohnehin schon undenkbar, und dieser tägliche Schmerz in mir nimmt mir jegliche Kraft positiv denken zu können oder mich wirklich um etwas Sinnvolles zu kümmern, wie z.B. wieder zu arbeiten.
Alles auf was ich mich konzentrieren kann ist meine Beziehung, in meinem Kopf fühlt es sich so an als würde ich in einem Käfig sitzen und alles dreht sich nur um diese Beziehung...Ich will sie nicht verlieren, aber sie hat sich so verändert und behandelt mich fast jeden Tag wie Dreck...Die Angst, das sie bald ganz weg sein könnte ist so unfassbar lähmend für alles in mir drin...seit nunmehr Monaten spüre ich nur noch Angst und Trauer.
Mir ist bewusst, dass auch ich bestimmt einiges falsch gemacht habe und das ich der Kranke in der Beziehung bin...aber muss man mir denn jeden Tag so weh tun? Alles was ich wollen würde wäre hin und wieder eine Umarmung mit den Worten das wir & ich das schon schaffen werden...aber so etwas gibt es schon lange nicht mehr, und dennoch hoffe ich jeden Tag darauf...
Gestern sind wir im Streit schlafen gegangen, es gab keine aufmunternden oder Mut machende Worte von ihr, keine Nachricht heute Morgen, und sehr wahrscheinlich auch keine Nachricht von ihr bis zu dem Termin...Sie hat heute frei und wird mit ziemlicher Sicherheit nicht extra eher aufs Handy schauen um mir zu zeigen, dass ich nicht alleine mit der Sache bin...denn das bin ich...
Ich habe oft versucht mich zu erklären...und was heute eigentlich am schlimmsten für mich ist, ist das ich mich so alleine fühle und mir eingestehen muss das ich krank bin...ohne jegliches Interesse von ihr werde ich gleich losfahren, versuchen müssen mich wenigstens während des Gespräches nur auf mich zu konzentrieren, um meinem Gesprächspartner ein 'gutes' Krankheitsbild von mir zu geben...
Auch wenn die Wartezeit auf einen festen Platz zwischen 2-3 Monaten liegt hoffe ich sehr das es eventuell schneller geht...Denn wenn sie wirklich weg wäre wüsste ich gar nicht mehr wie ich den Tag überstehen sollte...Ich habe so eine Angst davor.
Und obwohl ich weiß, dass ich dort gleich sehr einsam ankommen werde, ist immer noch die Hoffnung da, dass vielleicht doch noch eine aufmunternde Nachricht von ihr kommt...
Was ist nur falsch mit mir, vieso werde ich in solchen Situationen alleine gelassen...und obwohl ich natürlich schon wieder Lorazepam genommen habe kann ich gerade nur weinen...

Danke an jeden der sich das durchgelesen hat...Ich hoffe ich werde in der Lage sein später einen Blogeintrag darüber zu schreiben wie das Gespräch verlaufen ist...und ob es vielleicht doch ein positiver Tag wird...denn eigentlich wollte sie heute zu mir kommen...nach gestern Abend bleibt aber auch da nichts anderes außer hoffen...

13.9.16 09:13

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