Ein neuer Versuch Blogeinträge zu schreiben...

Ich stehe gerade vor einem Friseursalon, weil ich meinen Onkel hingefahren habe & nun warte das er fertig wird. Alleine dieser kurze Moment in dem ich nun draußen im Auto sitze ist wie ein kleiner Urlaub für mich...ich sehe den Regen, ich sehe den stürmischen Wind, viele Autos die hier vorbeifahren und bis auf den Wind und ein paar Autos höre ich gar nichts...keine Computergeräusche, keine Ingame-Sounds von World Of Warcraft, kein Scheiß der auf YouTube nebenher läuft, kein Gestarre aufs Handy, ob und wann meine Freundin mal wieder schreibt, und das obwohl ich gerade auf dem Handy schreibe...der Druck ist gerade einfach mal weg. Es fühlt sich alles ein klein wenig erlösend an.


Jeden Morgen nach dem Aufstehen überlege ich einen Blogeintrag zu schreiben, aber irgendetwas hindernd mich daran...irgendwas in mir drin...ich weiß nicht was. Ich versuche nun einfach immer mal wieder zum Handy zu greifen und so Momente festzuhalten & es am Abend dann als einen Blogeintrag zu veröffentlichen.
Ich hoffe, dass kommt bei euch auch gut an, aber in erster Linie geht es mir darum wieder zum Schreiben zu finden.



Inzwischen sind einige Stunden vergangen & ich sitze mal wieder in meiner 'Ruhestraße', obwohl sie das inzwischen eigentlich gar nicht mehr ist...ich komme eigentlich gar nicht mehr zur Ruhe..außer abends, wenn der Alkohol wieder wirkt..und das ist auch der einzige Gedanke den ich gerade habe, weshalb ich nun auch wieder nach Hause fahren werde...morgen heißt es früh aufstehen um zu einem Termin zu gehen, das heißt das ich heute Abend etwas aufpassen muss wie viel ich trinke...ob ich das wohl schaffen werde...ich will ja einfach nur müde sein, keine Gedanken haben und einschlafen...

11.1.17 23:37, kommentieren

Update 2017

Hallo !

Ja, lang ist's her, dass ich mich hier mal wieder gemeldet habe. Ich versuche Euch einfach mal ein kurzes Update da zu lassen, für die Leute die immer noch interessiert sind.

Am 28.11.2016 ging dann die Tagesklinik los, in der Nacht davor war mein Kater verstorben.
Der erste Tag war wirklich die reinste Hölle weil es einfach ein ganz anderes Umfeld war und ich jede Sekunde damit konfrontiert war, dass ich dort sein muss weil ich krank bin - Zuhause geht es mir einfach 'sehr schlecht', dort bin ich krank - Und mit diesem Gefühl gingen auch die nächsten Tage weiter & sie fingen dort an mir mein Handy wegzunehmen, damit ich nicht mehr mit meiner Freundin schreiben konnte, weil das ja wohl für beide Seiten nur entlastend sein kann und eher zu einer Besserung führen könne. Kurz davor war ich noch direkt rückfällig geworden und hatte mir ordentlich mit Lorazepam (Tavor) und Alkohol die Gefühle weggepustet.

Das Handyverbot führte zum genauen Gegenteil von dem wovon die Ärzte dort ausgegangen sind. Ich war so unruhig und wenn ich das Handy dann endlich mal hatte konnte ich gar nicht mehr anders als meiner Freundin ununterbrochen mit Fragen auf den Nerv zu gehen, weil ich sie so noch viel mehr vermisst habe. Das zog sich dann über zwei bis drei Wochen und der Zustand zwischen uns wurde immer schlimmer.

Fortschritte bis dato in der Tagesklinik? Fehlanzeige...ich habe es so aussehen lassen als gäbe es welche, um meine Ruhe und eben auch mein Handy zurückzubekommen, aber es hat kein Stück geholfen.
Auch das neue Medikament (Quetiapin, 4x25mg täglich) schlägt wie gewohnt bei mir kein Stück an. Das Mirtazapin habe ich auch in Eigenregie einfach mal erhöht, und nehme nun anstatt 45mg eben 60mg am Tag, aber auch dort gibt es nach wie vor keine spürbare Wirkung.

Dann stand Weihnachten vor der Tür, der Freitag vor Weihnachten & ein riesen Streit entfachte schon Mittags zwischen meiner Freundin und mir. Ein Mitpatient sagte mir, dass ich mich ruhig später bei ihm melden könne und vorbeikommen dürfte, da seine Frau sowieso auf Nachtschicht wäre. Der Streit eskalierte immer mehr und ich fand mich wiedereinmal in der Notaufnahme wieder...20 Tabletten Lorazepam...ein kleiner gefühlter Erfolg.
Ich war allerdings so am Ende, das konnte nicht reichen...also noch eine Flasche Wodka gekauft und mit einem guten Gefühl zu meinem Mitpatienten, welchem ich von Anfang an sagte, dass ich ungerne möchte das er mittrinkt, weil ich nicht daran Schuld sein möchte das er rückfällig wird und seinen Aufenthalt dort gefährdet, denn Alkohol und starke Medikamente sind strikt verboten, auch außerhalb der Klinikzeiten. Er hat sich dann auch daran gehalten.

Irgendwann ging es dann mit dem Taxi nach Hause und meine Erinnerungen verschwinden. Ich habe keine Ahnung mehr, nur noch Bruchteile sind da, bis ich Sonntag Abend wieder zu mir komme. Mehr als das ich mich zwischendurch mal übergeben habe und irgendwie mit irgendwelchen Leuten geschrieben habe weiß ich nicht mehr.
Dann folgte ein Telefonat mit meiner Freundin, dass sie am darauffolgenden Dienstag noch einmal kommen wird...zum letzten Mal...
Es wurde allerdings ein schöner Abend, und sie kam auch Donnerstag wieder...erinnerte mich dann aber daran, dass sie definitiv am 1.1.17. Schluss machen wird, ein für alle mal.

Am Mittwoch wurde ich dann übrigens aus der Tagesklinik geschmissen, weil mein 'netter' Mitpatient mit verpfiffen hat ('er wollte ja nur helfen').

Und so kam es dann auch am vergangenen Sonntag, und ich habe natürlich wieder gebettelt gebettelt und gebettelt...sodass sie diesen Dienstag noch ein allerletztes mal kommen wollte um auch alle ihre Sachen mitzunehmen...Wir hatten eigentlich ein gutes Gespräch und nun bleibt sie 'bis auf absehbare Zeit' noch bei mir...wir wissen beide nicht so genau was das bedeutet.

Und dann ist da ja auch immer noch der andere Typ den sie hat...inzwischen weiß ich, dass er sie nicht mehr wiedersehen will...sie aber hinterherbettelt...also bleibt für mich nur zu hoffen, dass er bei seiner Meinung bleiben wird.

Ich habe nun einfach mal alles so runtergeschrieben, um euch überhaupt erstmal auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen...ein paar Sachen fehlen zwar noch, aber ihr könnt euch vorstellen wie ich nun noch viel viel mehr von der innerlichen Angst beherrscht werde und zu kaum noch was in der Lage bin...

Zum Glück gab es Dienstag noch mal eine neue Packung Lorazepam...die hilft mir momentan beim Atmen...

Danke für jeden Leser und jede Leserin.

Liebe Grüße,
...vieso

5.1.17 10:06, kommentieren

Tagesklinik - Die erste Woche

Die erste Woche der Tagesklinik ist vorbei, und ich kann gar nicht beschreiben was die Klinik mit mir gemacht hat bzw. macht..
Ich fühle mich so unfassbar unwohl, ich weiß nicht mehr wer ich bin..
Ich weiß auch nicht mehr wie ich mir die Tagesklinik im Vorhinein vorgestellt hatte, auf jeden Fall ganz anders als sie ist..

Das ich den ganzen Tag kaum mit meiner Freundin schreiben kann hat alles noch viel schlimmer gemacht...mein Bedürfnis nach Zuneigung von ihr...wodurch ich immer wieder anfange Fragen zu stellen die sie nerven, wodurch es dann wiederum Streit gibt.
Meine Verlustangst...die Häufigkeit meiner Panikattacken...mein starkes unkontrollierbares Zittern...es ist einfach alles schlimmer geworden und ich wünschte mir ich hätte niemals eingewilligt dort hinzugehen...ich hätte einen anderen Weg finden oder versuchen sollen.

Ich fühle mich dort eingeschlossen, unter Druck gesetzt und einfach fremd...gar nicht wegen den anderen Patienten dort, die sind alle in Ordnung, sondern weil ich mich dort einfach falsch fühle...

Seit Montag esse ich noch weniger als davor sowieso schon...ich kann einfach nicht mehr essen.

Mal halbwegs vernünftig schlafen, wenn auch mit vielen Alpträumen, ist seitdem auch nicht mehr möglich..

Momentan sehe ich keinen Sinn mehr in irgendwas und ich weiß noch nicht mal warum ich hier gerade was schreibe..denn irgendwie ist doch auch das sinnlos...ich könnte meine ganze Seite vollschreiben mit dem was passiert ist und warum es von Tag zu Tag schlimmer wird, aber ich sehe einfach keinen Sinn dadrin...

Ich dachte ja in den letzten Wochen und Monaten schon, dass ich mich einsamer nicht mehr fühlen könne, aber damit hatte ich mich getäuscht...noch nie habe ich mein Leben als so ausweglos und sinnlos empfunden..von den Schmerzen mal ganz zu schweigen..
Die Hoffnung, dass das Wochenende daran was ändern könnte ist auch kaum gegeben, weil die Gedanken schon wieder bei der nächsten Woche sind und die definitiv nochmal schlimmer wird...viel schlimmer...

...vieso...

3.12.16 11:37, kommentieren

Keine Worte..

Hallo an alle die noch ab und zu auf meinem Blog vorbeischauen,

es tut mir leid, aber ich finde einfach keine Worte für die ersten beiden Tage in der Tagesklinik..
Es ist alles noch viel schlimmer geworden und in keinster Weise so wie ich es mir vorgestellt oder/und erhofft habe..

Meine Gefühle sind unerträglicher geworden, die Sachen zwischen meiner Freundin und mir sind negativer geworden und mein Leben fühlt sich 'unlebenswerter' an als je zuvor..

Ich hatte mir wirklich vorgenommen jeden Tag einen Eintrag zu schreiben während ich in der Tagesklinik bin; so ist ja überhaupt erst die Idee mit dem Blog und Twitter entstanden, aber es klappt einfach nicht..ich kann nicht aufschreiben was mich belastet..zu aussichtslos und dunkel ist alles.

Ich wünschte das alles wäre nie passiert. Ich wünschte ich wäre normal. Ich will so nicht sein, es fühlt sich alles falsch an. Es gibt nichts Positives. Ich spiele sogar schon mit dem Gedanken das alles hier zu löschen..denn das will ich nicht sein.

Wenn ihr wissen wollt was ungefähr in mir vorgeht hört und seht euch dieses Lied/Video an...ich denke das trifft es schon ziemlich gut...

https://www.youtube.com/watch?v=HbWPfxc2WZM


Ich bin noch da, ich habe meinen Blog und meinen Twitter Account nicht vergessen...ich habe einfach keine Worte mehr.

..vieso..

29.11.16 23:13, kommentieren

Tagesklinik - Tag 0

Da heute der letzte Tag vor Beginn der Tagesklinik ist denke ich, dass es angebracht ist diesen Blogeintrag "Tag 0" zu nennen.
Ich würde mir gerne so vieles von der Seele schreiben aber mal schauen, ob es klappt...

Bis Gestern konnte ich den Entzug vom Lorazepam nicht aushalten und habe immer wieder etwas genommen, Vorgestern waren es 1mg, Gestern 1,5mg...heute bisher noch nichts..Ich bin am Zittern, sodass ich meine Zigarette kaum zwischen den Fingern halten kann. Mein Beruhigungstee zieht gerade vor sich hin und meine Freundin ist vorhin nach Hause gefahren - zum Glück nicht im Streit. Ich hoffe sehr, dass es heute auch keinen Streit mehr geben wird...meine Nerven liegen wirklich blank, und das nicht mal unbedingt wegen dem Entzug oder sonstwas, sondern momentan größtenteils deswegen, weil in der Anmeldung zur Tagesklinik steht, dass eigene Geräte, wie eben ein Smartphone, komplett verboten sind.
Da ich mich nicht mal mehr an das erinnern kann was Vorgestern war, kann ich mich natürlich auch nicht mehr daran erinnern was der Betreuer im ersten Gespräch zu mir gesagt hat...also ist das Mitführen in der Hosentasche auch verboten? Kann ich nicht mal 'eben auf Toilette gehen' um meiner Freundin zwischendurch zu schreiben? Bleibt wirklich nur die Mittagspause, die dann ist während sie nicht mal Mittagspause hat, um ihr ein bis zwei mal zu schreiben? Das würde ich nicht aushalten...Ich hoffe so sehr, dass die Mitarbeiter auf mich eingehen werden...ich hoffe so sehr, dass ich es mir nicht gleich am ersten Tag selbst versauen werde, denn das Abgeben meines Handys ist absolut unmöglich..das geht nicht..ich muss die Gelegenheit haben wenigstens 'auf Toilette' draufschauen zu können...Ich hoffe sehr, dass die mir da helfen werden...ich meine, das müssen sie doch?!...dafür sind die doch da?!...mein Kopf macht mich verrückt...

Und überhaupt, was soll ich in der Mittagspause machen? Dort steht, dass die Pause zur freien Verfügung steht...im Auto sitzen und hoffen, dass meine Freundin ein paar mal zurückschreibt? Wie soll ich mich den ganzen Tag über auf die Therapie konzentrieren können wenn nur in meinem Kopf ist, dass ich ihr so wenig schreiben kann? Die müssen da doch auf mich eingehen...

Ihr merkt, ich lasse meinen Gedanken gerade einfach freien Lauf...ich bin total überfordert mit der Situation und würde mich am Liebsten mit meinem Handy in einem Bunker verstecken und einfach so weiterleben wie bisher...ich wünschte dieser Tag würde nie ein Ende nehmen...ohman, werden die das wirklich durchziehen und mir die Benutzung des Handys den ganzen Tag über verbieten und mich ansonsten rausschmeißen ?...
Ich weiß es nicht, ihr wisst es nicht, ich muss es morgen herausfinden...
Und ich habe so eine Angst davor da morgen hinzufahren...nicht wegen den Menschen dort oder sonst was, sondern eben wegen diesem Verbot...und weil ich Angst habe, dass meine Freundin mir bis dahin noch nicht mal geschrieben hat...wie soll ich so in den Tag starten ?..ohman meine Nerven liegen echt blank und ich glaube ich hatte noch nie einen so chaotischen Blogeintrag...

Im Moment kommt irgendwie ein großer Hass gegen mich und mein Leben hoch...warum muss ich sowas mitmachen ?
Ich will heute Abend nie wieder zu Hause ankommen nachdem ich in meiner Ruhe-Straße war...ich bin 22 Jahre alt, die wollen mir da doch helfen...da können die mir doch nicht gleich zu Anfang das Handy wegnehmen...dann wird sie noch mehr mit anderen schreiben und sich daran gewöhnen, dass ich kaum erreichbar bin...das geht nicht...niemals.

Ich habe keine Ahnung wie ich den heutigen Tag überstehen soll, ich will ihn ja auch eigentlich gar nicht überstehen..
Und es ist das erste Mal das ich mir nicht jemanden zum Reden wünsche...ich fühle mich gerade einfach so in die Ecke gedrängt vom Leben, dass ich einfach nur wütend und panisch bin...wo soll ich noch hin ? Ich wünschte das wäre alles nie so weit gekommen..

Ich weiß nicht mal was ich jetzt machen soll, nachdem ich diesen Text abgeschickt habe..

Was für mich nun schon mal feststeht ist, dass ich Abends nicht aufhören werde zu Trinken...es ist zwar eigentlich auch untersagt, während der kompletten Therapiezeit, aber das packe ich nicht...

Naja, nun ist meine Freundin wieder zu Hause und das 'Spiel' mit dem Schreiben geht nun wieder weiter...das ich merke wenn sie noch mit jemand anderem schreibt...ich glaube durch den heutigen Tag kann nur Gott mir helfen...ich muss mich irgendwie beruhigen...jetzt...ohne die Tabletten...ohne Alkohol...

Danke an jeden der das hier liest, ich hoffe, dass dies der einzige durcheinander gewürfelte Blogeintrag bleiben wird...

27.11.16 16:11, kommentieren

Eine grauenhafte Nacht, der Entzug und der Freitag..

..und so sitze ich hier nun, kurz nach dem Aufstehen mit unendlicher Angst vor dem heutigen Tag..dafür auch noch total unausgeschlafen und die ersten Entzugserscheinungen sagen auch schon hallo..

Das kein Weg daran vorbeiführt das Lorazepam bis zum Start der Tagesklinik abzusetzen weiß ich ja eigentlich schon seit Monaten..aber ich habe es bis jetzt einfach nicht geschafft..aber nun muss es sein..heißt anstatt 3mg pro Tag gibt es heute maximal 1,5mg für mich, besser wären 1mg (gestern waren es 1,5mg glaube ich).
Um das auszuhalten und um vom Alkohol wegzukommen habe ich gestern ziemliche 'Hammerdinger' von meinem Arzt zum Einschlafen bekommen...leider gingen die voll nach hinten los...da ich schon was getrunken hatte nahm ich letzte Nacht erstmal nur eine Halbe...war um halb 6 wieder wach..nahm die zweite Hälfte...war um halb 9 wieder wach..und seitdem gingen immer nur wieder wenige Minuten schlafen..und immer wieder mit sehr vielen Träumen...bis ich dann nun einfach aufgestanden bin, in der Hoffnung vielleicht doch noch etwas Hoffnung oder Kraft von meiner Freundin zu bekommen...bisher Fehlanzeige..

Sie trifft sich ja heute mit ihrer Freundin...mein Kopf lässt es aber nicht zu..es muss wieder der andere sein..
Aber was soll ich dazu noch schreiben..mein Herz ist so zerdrückt wie noch nie zuvor..

Dazu kommt noch, dass ich wieder mal (auf meinem Wunsch hin) ein neues Medikament bekomme. Dabei handelt es sich wieder um so ein Medikament was man theoretisch 50 Jahre nehmen kann, eben als kleine Unterstützung die allgemeinen Depressionen etwas mehr unter Kontrolle zu haben...Problem daran ist, dass ich auch hier das alte Medikament absetzen und das Neue schleichend steigernd einnehmen muss...
Für alle die noch nicht lange dabei sind:
Es fing im Juli mit Doxepin an, ich spürte nach Wochen nur eine leichte bis keine Wirkung (damals wirkte das Lorazepam auch noch...).
Ab Anfang Oktober stieg ich dann um auf Opipramol, wo der Umstieg auch schon die reine Hölle war.
Und nun steige ich nach fast zwei Monaten wieder um, auf ein neues Medikament namens Mirtazapin, das geht dann ab heute Abend los...heute und gestern Abend habe ich bereits nur eine halbe Opipramol genommen, um den Umstieg schon mal vorzubereiten...
Und ich spüre jetzt schon so sehr die Nebenwirkungen von dem Entzug vom Opipramol und vom Lorazepam..

Für alle die noch nie entzügig von Tabletten waren - Dir ist grundsätzlich schlecht, man muss sich aber (bis jetzt) nicht übergeben (ich hoffe es bleibt so...). Man hat grundsätzlich Magenkrämpfe, und damit meine ich keine Bauchschmerzen sondern richtige Krämpfe, als würde sich der komplette Magen zusammenziehen. Dazu kommt noch ein ständiges Zittern, und natürlich die fehlende Wirkung..wodurch alles andere wieder viel unerträglicher wird und der Drang tagsüber zum Alkohol zu greifen bei mir wieder steigt...und heute ist erst der erste bzw. zweite Tag..und mein Körper bekommt ja noch was..ich traue mich fast gar nicht weiter herunterzugehen..

Nun gerade setzt es bei mir auch schon wieder aus...die Schmerzen werden unerträglich und die Angst vor dem heutigen Tag ist ins Unermessliche gestiegen..ich hoffe so sehr, dass der liebe Gott mir heute ganz besonders beistehen wird, und vielleicht verhindern wird, dass sie wieder fremdgeht...ich bete dafür und breche in Tränen aus...

...vieso...

25.11.16 11:53, kommentieren

Was soll ich euch erzählen...

...denn im Moment kommt einfach nichts aus mir raus...es war schon lange viel zu viel für mich, aber inzwischen ist es für mich gar nicht mehr möglich zu atmen...

Meine Freundin trifft sich morgen mit einer Freundin, und ich kann nicht anders als zu denken, dass es wieder der andere ist..
Ich muss ums Verrecken bis nächster Woche von den Lorazepam Tabletten runter sein..keine Ahnung wie..
Samstag steht vielleicht was an, ich weiß es nicht...ich erfahre so viel Abneigung wie noch nie zuvor..ich kann nicht mehr...

Tut mir leid, dass diesen Monat so wenig von mir kam..aber die Kälte in mir lässt nichts mehr zu was mir vielleicht helfen könnte..
Kann mir überhaupt noch irgendwas helfen? Oder irgendwer?

Mein Leben ist so gef****..entschuldigt den Ausdruck, aber anders kann man es doch gar nicht mehr ausdrücken..

Es gäbe so viel was ich aufschreiben könnte, rauslassen könnte..so viel Negatives..aber es geht nicht..es tut mir leid..

Vielleicht ändert es sich wenn ich in der Tagesklinik bin, vielleicht schreibe ich dann wieder mehr..vielleicht kann ich dann wieder mehr schreiben..vielleicht bringt es mir was..vielleicht wird doch noch alles wieder besser..vielleicht vielleicht..ich will nicht mehr.

Ich wünsche Euch alles Gute auf dieser Welt...vergesst niemals dankbar für das Glück zu sein welches ihr hoffentlich habt...ich wünsche es euch...

...vieso...

1 Kommentar 24.11.16 22:37, kommentieren